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Die Fahrschulbranche aus einem anderen Blickwinkel - Melde dich für einen Netzwerkanlass an

Ausgewiesene Referenten geben spannende Einblicke in ihr Tätigkeitsfeld und betrachten
die Fahrschulbranche aus ihrem Blickwinkel. Nach den Referaten kommst du in den Genuss
eines Apéro-riche-Buffets und kannst in angenehmer Atmosphäre den Austausch fördern,
von spannenden Begegnungen profitieren und neue Kontakte knüpfen.

29. Juni 2021 Martin Egerth zum Thema

«Human Factors» - Fokus auf den Sicherheitsfaktor Mensch – Blick hinter die Kulissen und Transfer in den Fahrschulalltag. Ein Vergleich zwischen Luftfahrt und Fahrschule.

Sicherheit steht in der Luftfahrt an erster Stelle. Es kommt vor der Wirtschaftlichkeit und vor dem Passagierkomfort. Dabei ist es essentiell, dass der Fokus auf den Faktor Mensch gelegt wird, denn dieser ist eine bekannte Fehlerquelle. Mit Trainings, Checklisten, Technologie und einer funktionierenden Sicherheitskultur ist es möglich, aus dem Risikofaktor den Sicherheitsfaktor Mensch zu machen. Mit diesem Referat bekommen die Teilnehmer/-innen einen Einblick welchen Stellenwert der Faktor Mensch in der Lufthansa Gruppe hat, wie sich psychologisch sichere Teams formen, welche Art von Führungskräften benötigt werden und welche Rolle Technologie und Automation spielen.

Martin Egerth ist Psychologe und als Prozess Manager und Senior Human Factors Experte für die Bereiche Crew Resource Management (CRM) und Führungstrainings innerhalb der Lufthansa Group, und dem Bereich Beyond Aviation (Human Factors Training für Industrien ausserhalb der Luftfahrt), zuständig.

30. November 2021 Thomas Sauter zum Thema

«Isch 'aber gar kein Auto» – von der Nespresso-Werbung zur urbanen Mobilitätsphilosophie

Das private Automobil dominiert weiterhin den urbanen Personenverkehr. Entgegen einiger Experteneinschätzungen hat sich das Auto nicht zur «Commodity» entwickelt. Die Digitalisierung macht den Fahrzeug-Innenraum dagegen zum perfekten „Third Place“, einem individuell gestaltbaren Refugium zwischen Zuhause und Arbeitsplatz. Der gefühlte Abstand zwischen der Erlebniswelt Automobil und dem Beförderungsvorgang ÖV wird eher grösser.
Mit der Integration von Sharingangeboten der Mikromobilität in den ÖV der nächsten Generation versucht dieser nun, im Wettbewerb mit dem Privatauto nicht weiter besseres vom Gleichen anzubieten. Stattdessen wird dem Kunden mit Mobility-as-a-Service (MaaS) ein flexibel wählbares Produktspektrum geboten, dass sich stärker an den situativen Bedürfnissen orientiert und den Autobaustein integriert. Hat MaaS das Potenzial, für den Stadtverkehr ebenso disruptiv zu sein, wie Musk für die Automobilbranche?

Prof. Dr. Thomas Sauter-Servaes ist Mobilitätsforscher und leitet den Studiengang Verkehrssysteme an der ZHAW School of Engineering. Seine Forschungsschwerpunkte sind u.a. Kuratierte-, Kollaborative- und Nachhaltige Mobilität, Elektromobilität sowie Zukunftsforschung. Er ist Gründungsmitglied der «Denkfabrik Mobilität».